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Tanzen ist eins der erotischsten Dinge der Welt. Vorausgesetzt, man kann es.
Wenn der Partner die Führung übernimmt, so eindrucksvoll und elegant, die Beine leicht aneinanderstreifen, die eigene Hand in seiner, beim Tango in der engsten Haltung. Die Leidenschaft, wenn man sich dem latein-amerikanischen Rhythmus hingibt. Dann, wenn die Blicke sich treffen, tiefe, feurige Blicke, die zu verstehen geben, was zu verstehen ist. Die Wärme, die er ausstrahlt, die unumwerfliche, leidenschaftliche Haltung, sodass man befürchtet, selbst zu weich zu sein und den Halt an ihm sucht. Wenn das Lied dann endet, der Abschluss mit einer Drehung und letztlich der leidenschaftliche Kuss, der das Kribbeln und die Spannung nur noch verstärkt. Es ist wie Sex auf dem Parkett.
Ich hab ewig nicht mehr so getanzt.
25.7.12 12:24


Manche Menschen verstehen nicht, dass ich durch aufschreiben Dinge aus meinem Kopf verbanne. Wenn ich über S schreibe, verarbeite ich. Das bedeutet nicht, dass ich ihn zurückwill. Aber Gefühle sind Gefühle und Gedanken sind Gedanken. Man muss sie zulassen um sie loszuwerden. Vielleicht hat R jetzt wieder alles gelesen und meint, es hat sowiso keinen Sinn, oder ich würde ihn nur verarschen.
Leute sagen zu mir "Schreib den Kerl ab, du siehst ja, was von dem kommt" oder "Er hatte doch jetzt was er von dir wollte". Aber ich kleines Ding hoffe, dass es das nicht war. Ich hoffe, dass er nicht nur das eine von mir wollte. Ich hoffe, dass ihm irgendwas an mir liegt. Man kann mich dramatisch nennen, aber sich nicht melden, mich abwimmeln und auch sonst nichts tun, kommt bei mir eher so an, als hätte er kein Interesse. Er hat ein Telefon und ein Handy. Es ist ja wohl nicht die Welt, mir mal eine Nachricht zu schreiben oder mich anzurufen. Facebook gibt es zudem auch noch. Mag sein, dass ich nicht durch sein "dickes Fell" dringe, aber ich hab wenigstens ein bisschen Hoffnung gehabt. Ich will nicht vollständig im Mittelpunkt stehen, aber wenn man in Richtung "weitermachen" und "vielleicht irgendwann Beziehung" geht, hätte ich gerne wenigstens einen kleinen Teil davon.
Tut mir leid, dass ich auf Knutschen stehe, tut mir leid, dass mir diese Art Zuneigung fehlt und ich sie irgendwo verlangen möchte. Er meinte er würde gerne mit mir weiter diesen Weg gehen. Aber warum tut er es dann nicht? Erwartet er, dass nur ich alleine meinen Arsch bewege? Von wegen er hätte "einen Riegel davor geschoben". Verdammt nochmal, ich hab keine Lust gegen eine Wand zu rennen.
Ich schreibe, ich bin einsam. Ich sage, dass ich mich langweile. Ich kann ihm den Zaunpfahl auch direkt ins Gesicht schmeißen. Wenn man keine Zeit hat, dann sagt man das, aber warum lässt man mich warten? Bei jedem verdammten Motorengeräusch denke ich, er käme vielleicht spontan vorbei. Aber es kommt ja nichtmal eine SMS. Ich rufe an, es hebt niemand ab. SMS hab ich aufgegeben, die kommen ja eh nicht an.

Noch bin ich alleine, aber wenn ich es irgendwann nicht mehr bin? Dann bin ich wieder das Arschloch.

Ja, verdammt. Es macht mich wütend. Ich bin sauer. Ist das auszubleiben? Ich hab eben noch mehr Emotionen als Trauer und Freude. Ich fühle mich wie gebraucht und weggeworfen.
18.7.12 20:14


Seit Montag erinnere ich mich andauernd schmerzhaft schuldbewusst an die Zeit mit S. Ob er weiß, dass er das Beste war, was ich je hatte? Zukunftsorientiert, hingebungsvoll, liebevoll, gutaussehend, humorvoll, hat ein starkes soziales Netz. Alles, was ich eigentlich wollte. Natürlich hab nicht nur ich es gründlich versaut, aber, zum Schluss hin, war ich nunmal ein Miststück. Ich hab gedacht, es ist einfacher für ihn, mich loszulassen, wenn er mich hasst. Aber es ist kein schönes Gefühl, das zu wissen. Was, wenn er mich vergisst? Wenn er jetzt schon eine neue hat? Ist er über mich weg?

Ich kann mich nicht mit ihm austauschen, denn er hat mich bei Facebook geblockt und bei MSN und ich traue mich ihm nicht eine E-Mail zu schreiben oder anzurufen und zu fragen, wie es ihm geht. Ich war heute morgen fast so weit ihm eine E-Mail zu schreiben, aber im Endeffekt hab ich es dann doch gelassen. Ich würde so gerne wissen, was er nun über mich denkt, was er sagt und schreibt. Ihn fragen wäre wohl das einfachste. aber es würde darauf hinaus laufen, dass ich versuche ihn zurück zu gewinnen. Und wie C. gestern so schön zu mir gesagt hat: "Aufgewärmt schmeckt auch nicht besser".

Mir fehlt wohl einfach nur die Liebe, die er mir so offen entgegengebracht hat. Es wird nach jetzigen Aussichten sehr lange dauern, bis ich so etwas wieder genießen darf und kann. Und es wird ebenso lange dauern, bis ich wieder Liebe geben kann, denn ich habe 2 Jahre lang meine Liebe nur einem Menschen gegeben und ich hab noch nicht so ganz damit aufgehört. Gefühle beiseite schieben hilft nicht, sie auszuschalten. Man schiebt eben nur auf. Ich muss versuchen das ganze aufzuarbeiten, meine Liebe zurückzunehmen und lernen, sie jemand anderem zu schenken. (Der sie auch haben will... -.- )

18.7.12 17:26


Heute geht es mir wenig besser. Das Bedürfnis jemanden zu umarmen, zu küssen, umarmt zu werden, geküsst zu werden, ist immernoch da und es geht einfach nicht weg. Es bleibt in meiner Brust und macht mir bewusst, dass ich noch immer alleine bin. Ich hab mich heute mit einem Freund getroffen, damit er (und ich auch) nicht alleine ist. Ich wollte ihm Gesellschaft leisten und sehen ob es mir vielleicht auch bloß an einfacher Gesellschaft fehlt. Aber wieder hat mir Wärme gefehlt und die Nähe.

Es gibt niemanden, der mir diese vollständige Nähe geben kann. Entweder, weil er nicht kann, oder er will nicht. 

17.7.12 17:43


Einsamkeit

Ich fühle mich viel zu schnell einsam. Aber wie kann ich verhindern, dass mir Nähe, Wärme, Liebe fehlt? Mir ist kalt und auch wenn ich mich hübsch mache, habe ich niemanden hier, der es bewundern könnte. Niemand, der mir sagt, dass ich hübsch bin, niemand, der mich berührt, mich küsst.

Ich hatte noch nie die Situation, dass ich einem Paar gegenüber saß und mich einsam gefühlt habe. Denn entweder hatte ich auch jemanden an meiner Seite, oder ich habe gerade nicht das Bedürfnis gehabt. 

Würde mir nur körperliche Nähe fehlen, hätte ich genug Menschen, die diese Lücke gerne füllen würden. Aber ich fühle mich emotional distanziert. Mir fehlt das Gefühl der Geborgenheit, der Sicherheit, jemanden zu haben, der mich liebt, der mich fest in den Arm nimmt und in dem ich mich fallen lassen kann. Es ist so verdammt anstrengend sich selbst aufrecht zu halten, ohne Rückhalt. 

Gestern abend hatte ich ein so starkes Bedürfnis nach körperlicher Nähe, dass es mir wehtat, mich umzuschauen und zu sehen, dass ich alleine bin. Ich kann mir selbst diese Nähe nicht geben. Auch wenn ich so gerne hätte, dass ich nur mich selbst bräuchte. 

Ich hab einen Spruch gelesen, ebenfalls gestern. "Verliebe dich nicht, wenn du einsam bist, sondern, wenn du abgeschlossen hast." Selbst wenn ich jetzt abgeschlossen habe, bin ich einsam. Wann darf ich mich denn nun verlieben? Wenn ich mich mit meiner Einsamkeit abgefunden habe? 

Vielleicht ist das auch bloß ein flüchtiger Zustand und kein dauerhafter. Ich hoffe es, denn es fühlt sich nicht schön an.
16.7.12 23:07


Morgen steht meine Fahrprüfung an und ich bin immernoch ein wenig unsicher, ob ich sie nun wirklich schaffe, aber da so viele Menschen an mich denken und daran glauben, dass ich es schaffe, habe ich keine große Wahl und werde wohl bestehen müssen. Das nimmt meinen Gedanken immerhin die Entscheidung ab, ob ich an ein Versagen glauben soll. Es scheint schon festzustehen, dass ich es schaffe. Dann will ich mich meinem Schicksal mal nicht in den Weg stellen.

Ich war seltsam zuversichtlich heute. Ich hatte eine sehr aufrechte Haltung und ich hatte seltenerweise mal nicht das Gefühl von meiner Umgebung isoliert zu sein. Es war, als würde ich nach außen strahlen. Schwer zu beschreiben. Anderen Menschen fällt so etwas nicht auf, aber bei allem, was ich über Meditation etc gelesen habe, fällt mir sowas eher auf. Als würde ich meine nähere Umgebung mit in mein Ich einschließen. Ein seltsam schönes Gefühl. Ich hab das Gefühl, ich bin langsam wieder ich selbst. Ich hoffe ich verliere es bis morgen nicht wieder.

Ich fange an wieder klar zu denken und meine Ziele wieder vor Augen zu halten. Mir scheint es wirklich besser zu gehen. Schade dass ich meine Beste so lange schon nicht gesehen habe. Ich sehe sie am Freitag zum Tanzen wieder. Etwas, worauf ich mich schon freue. Ich liebe es zu Tanzen, mich ganz bestimmt zur Musik zu bewegen, sodass es gut aussieht. Ich finde es nicht schlimm aus der Menge herauszustechen. Es hat nicht das geringste Bisschen mit Arroganz zu tun, gut sein zu wollen. Ich mängel nicht an anderen rum, sondern versuche das weiterzugeben, was ich weiß, wenn man mich darum bittet. Nein, ich denke, das hat nichts mit Arroganz zu tun, auch wenn ich so oft als arrogant bezeichnet werde. Kann ich etwas für mein Talent schnell zu lernen? Ich stelle mich damit ja nicht über die anderen, sondern versuche das zu teilen.

Ein Gerücht kam heute bei mir an. Angeblich gibt es ein Video von mir mit einer Gurke (sexy, sexy..). Ich habe mich soweit ich weiß, noch nie mit einer Gurke filmen lassen und in einem Porno hab ich auch noch nicht mitgespielt. Und wenn ich beim Sex gefilmt wurde, war bestimmt ebenfalls keine Gurke im Spiel. Sex mit Gemüse ist nicht so meins. Aber wenn es ein solches Video von mir gibt, würde ich es gerne mal sehen. Vielleicht fehlt mir ja noch ein Erinnerungsstück von irgendeiner Party? Unwahrscheinlich.. :D

11.7.12 22:20


Wir haben ca 11 Uhr und gerade habe ich einen dieser Momente, in denen ich weder spreche, noch meinen Ohrwurm vor mich hinsinge. Ich bin still und denke nach. Ich bin bewusst. Meine Gedanken sind bei mir und ich bin präsent bei dem was ich tue. 

Und schon wieder habe ich über mein Leben nachgedacht. Meine soziale Kompetenz ist begrenzt und das verdanke ich wohl meinen Eltern. Ein Punkt, den ich ändern muss. Ich muss mein Repertoire an Verhaltensweisen erweitern und mir ein soziales Netz aufbauen. Ich habe 3 Personen, die ich als meine Freunde zähle. Eine, und das ist meine Basis, ist meine beste Freundin. Sie musste sich mein vertrauen erarbeiten und ich mir wohl ihres auch irgendwie. Wenn ich auf etwas vertrauen kann, dann darauf, dass sie für mich da ist. Der 2te Mensch ist J. Er ist zwar ein wenig seltsam, aber er ist da, wenn ich ihn brauche. Es beruht nicht auf "Geben und Nehmen", sondern auf Freundschaft. So empfinde ich es jedenfalls. Bei der 3ten Person schwanke ich zwischen P und K. P ist sehr launisch und sozial verkümmert, aber sie ist schon so lange in meinem Leben, dass es schwer ist, sie daraus zu streichen. K ist dagegen neu unter meinen Freunden. Sie versteht mich, verurteilt mich nicht und ich auch einfach da, wenn ich jemanden brauche. Ich glaube, unsere Freundschaft kann nochmal ganz was großes werden. 

Ich muss anfangen auf mich selbst zu bauen, Pläne zu machen für meine Zukunft, dafür sorgen, dass ich mein Leben auf die Reihe bekomme. Ich will finanziell unabhänig sein. Ich will eine sein, die etwas sieht, was ihr gefällt und es sich auch leisten kann. Ich will eine schöne und stilvoll eingerichtete Wohnung, ein Auto, immer genug zu essen und einen Job, der mir Spaß macht. Ich will die Make-Up-Artist-Schule besuchen und in fremde Länder reisen und etwas aus meinem Leben machen. Und wenn ich einmal den richtigen Mann gefunden habe, will ich eine Familie gründen. Ich möchte 2 Kinder haben, am liebsten einen Jungen und ein Mädchen. Ich möchte sie großziehen, ihnen beibringen auf eigenen Beinen zu stehen und ich möchte, dass sie das Gegenteil von meinen Brüdern sind. Sie sollen sich sozial einfügen können, Freunde haben, Erfolg haben. Sie sollen nicht am Existenzminimum über ihre Verhältnisse hinaus leben und zu anderen aufschauen, die es richtig gemacht haben. Das macht depressiv und das wünsche ich niemandem. 

Es ist so viel, was ich will. Ich muss nur mal meinen Arsch hochkriegen und darauf zuarbeiten.
10.7.12 23:06


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