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Ich bin weder ein Mensch, der nach dem Verstand handelt, noch ein Mensch, der nach Intuition geht. Ich würde eher behaupten ich wäre ein Ziwschending. Mal hab ich Momente, Zeiten, in denen ich genau weiß was ich tun muss. Ich weiß was richtig ist und ich handel auch so, ohne danach ein schlechtes Gewissen zu haben. Selbst wenn die Entscheidung die falsche war, war sie immerhin in dem Moment für mich die Richtige. Dann aber wieder gibt es Situationen, die meisten, will ich behaupten, in denen ich mit dem Verstand entscheide. So sollte es auch sein. Selbst wenn es teilweise gegen meine Emotionen geht, muss ich nachdenken und wenn ich einen Entschluss gefasst habe, dann treffe ich die Entscheidung nach Logik. Was mir dabei nicht so gefällt, ist, dass ich die meisten Entscheidungen dann bereue. Ich bekomme Schuldgefühle und ich will wissen, wie es gewesen wäre, wenn ich zu einem anderen Entschluss gekommen wäre.

 Ich vermisse R. Gestern Abend war er hier und es war.. schön. Ich hatte keinen Druck auf mir lasten. Keine Gedanken von wegen "was denkt er von mir?" "verhalte ich mich auch richtig?". Er war da, ich hab ihn an mich gedrückt und ich hab es genossen. Es war für mich wie "die Sache langsam angehen". Genau das was ich gebraucht habe. Ich brauche es immernoch, sonst würde ich ihn nicht vermissen. Anderseits, so R, habe er mich schon zu nahe an sich gelassen. Ich hab keine Schuldgefühle, weil mein Bauchgefühl sich gefreut hat. Mein Kopf stattdessen meinte nur: "oh nein, jetzt mag er dich zu sehr und du verletzt ihn wieder".

Ich habe Angst vor Nähe und ich habe Angst, jemanden an mich zu lassen, jemanden in mein Herz zu lassen. Personen, wie meine beste Freundin, hatten es nicht leicht bei mir. Ich brauche lang, um vertrauen zu können. Man muss mir beweisen, dass man da ist, wenn ich Hilfe brauche, und dass man Dinge für mich tut, ohne Gegenleistungen zu fordern. Erst wenn ich mir sicher sein kann, dass diese Menschen nicht gehen, wenn es hart wird, dass sie mit ihren Probleme auch zu mir kommen, erst dann kann ich mich auf sie einlassen und ihnen "eine Suite in meinem Herzen zuteilen". Bildlich gesehen passt das irgendwie.

So ist das nun auch mit R. Ich kann ihn noch nicht so schnell an mich lassen ohne, dass ich ihm misstraue, ohne, dass ich mir nicht sicher bin, ob er es wert ist. Klar hab ich noch Gefühle für S. Die verschwinden nicht einfach, es sei denn er tut mir etwas an, wofür ich ihn hassen kann. Trotzdem hab ich R lieb gewonnen. Aber es ging einfach zu schnell. Auch wenn ich es lieber anders hätte, bin ich wohl immernoch der Typ Mensch, der es langsam angehen lässt, um auf eine stabile Basis zu bauen.  Ich mag nicht mit ansehen, wie er sich den Kopf zerbricht. Aber anderseits bin ich froh, dass ich es sehen kann und er sich nicht vor mir verschließt.

Bei S wäre ich eher froh, wenn ich seine Gedanken nicht so eindeutig entziffern könnte. Ich hab mich bei ihm gemeldet, ihm gesagt, dass ich ihn und seine Familie vermisse. Er hat sich darauf hin wieder gemeldet und gemeint, dass er sich entschieden habe. An seinem Tonfall konnte ich erkennen, dass er mich verziehen hatte und er mich am liebsten sofort wieder in die Arme schließen könnte. Natürlich hat er es nicht ausgesprochen, aber in 2 Jahren lernt man, den anderen zu interpretieren und zu verstehen. Aber mein Bauchgefühl hat mir gesagt, ich soll nicht zurück.  Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wieder einmal bin ich dankbar, dass ich nicht nur ein rationaler Mensch bin. Denn mein Bauchgefühl macht mir nie ein schlechtes Gewissen. Ich kann nachdenken so viel ich will, wenn ich nicht weiter weiß, bin ich froh, wenn ich mich in solchen Momenten auf meine Intuition verlassen kann. 

1.7.12 21:07
 


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