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Ich hasse es, wenn Personen ankommen und meinen: "du musst aber noch.. " oder "nee, das kannst du nicht, du musst... "

Warum wollen mir die Menschen immer erzählen was ich kann und was nicht? Und warum wollen mir die Menschen erzählen, was ich tun muss? Ich muss nur Atmen.

Reagiere ich so, weil es sich um meine Mutter handelt? Sicher. Ich kann es nicht abhaben, wenn jemand in mein Zimmer platzt und meint "Du musst [das und das] machen."
Warum kann sich mich nicht einfach mal fragen? Weder "danke", noch "bitte", noch "entschuldigung" wenn sie etwas kaputt macht. Ich bekomme nur ein "bitte", wenn sie etwas für mich getan hat, um das ich nicht gebeten habe. Und dann soll es sich wie ein Vorwurf anhören. Ich bekomme zum Vorwurf gemacht, dass ich ihr nicht hin und wieder meinen kleinen Bruder abnehme. Was erwartet sie denn? Dass ich sage "Hey Mama, ich pass heute auf M auf, wie wärs, willst du nicht was mit A unternehmen?". Nein. Wenn sie etwas von mir will, muss sie mich fragen. Kein Wunder, dass ich Probleme habe, Menschen um etwas zu bitten. Wenn meine Mutter das noch nicht einmal schafft, wie sollte ich das denn lernen? Kommandieren kann jeder, wenn man weiß, dass man das Recht dazu hat. Den Mut zu haben und zu fragen, jemanden den Respekt erweisen, ihn um seine Unterstützung zu bitten, das kann sie nicht. Respekt ist ohnehin so eine Sache hier. Jemand hat mir mal gesagt "Respekt ist keine Einbahnstraße" und so ist es auch. Wenn sie Respekt von mir will, muss sie ihn sich verdienen. Und meiner Meinung nach tut sie fast nie etwas respektables. Mut zu etwas hat sie nicht. Sie betreibt bloß Schadensbegrenzung. Wenn es brenzlich wird, dann macht sie den Mund auf. Ansonsten jammert sie bloß, ohne etwas zu ändern.

Sie jammert, dass sie den ganzen Tag alleine zuhause ist. Ja gut, dann soll sie sich Freunde suchen. Sie jammert, dass ihr nie jemand M abnimmt. Ja gut, dann soll sie mich fragen. Sie erwartet Unterstützung? Dann soll sie auch Unterstützung bieten. Warum sollte man sich für jemanden den Arsch aufreißen, der im Nachhinein keinerlei Dankbarkeit zeigt? Solange ich darauf vertrauen kann, dass man für mich ebenfalls da sein wird, wenn ich Hilfe brauche, biete ich meine Hilfe an. Es ist nicht so, dass ich Gegenleistung fordere. Aber ich möchte zumindest erwarten können, dass man ebenfalls da ist, wenn es mir schlecht geht.

Meine Mutter hingegen erwartet nur. Sie gibt nichts. Sie begründet es damit: "Wenn ich Hilfe brauche, ist ja auch niemand da." Aber wenn sie Hilfe bekommt, dann nimmt sie sie. Gegenleistung? Niemals! Das war ja bloß Zufall oder Eigennutz oder sonst was. 

Menschen, die so denken, kommen nicht weit. Sieht man ja. Die Hälfte ihrer Familie hat sie verlassen, sie hat weder Arbeit, noch viele Freunde. Wenn man aufstehen will, sollte man nicht auf dem Boden sitzen bleiben und jammern, dass man aufstehen will. 

2.7.12 13:18
 


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