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Wir haben ca 11 Uhr und gerade habe ich einen dieser Momente, in denen ich weder spreche, noch meinen Ohrwurm vor mich hinsinge. Ich bin still und denke nach. Ich bin bewusst. Meine Gedanken sind bei mir und ich bin präsent bei dem was ich tue. 

Und schon wieder habe ich über mein Leben nachgedacht. Meine soziale Kompetenz ist begrenzt und das verdanke ich wohl meinen Eltern. Ein Punkt, den ich ändern muss. Ich muss mein Repertoire an Verhaltensweisen erweitern und mir ein soziales Netz aufbauen. Ich habe 3 Personen, die ich als meine Freunde zähle. Eine, und das ist meine Basis, ist meine beste Freundin. Sie musste sich mein vertrauen erarbeiten und ich mir wohl ihres auch irgendwie. Wenn ich auf etwas vertrauen kann, dann darauf, dass sie für mich da ist. Der 2te Mensch ist J. Er ist zwar ein wenig seltsam, aber er ist da, wenn ich ihn brauche. Es beruht nicht auf "Geben und Nehmen", sondern auf Freundschaft. So empfinde ich es jedenfalls. Bei der 3ten Person schwanke ich zwischen P und K. P ist sehr launisch und sozial verkümmert, aber sie ist schon so lange in meinem Leben, dass es schwer ist, sie daraus zu streichen. K ist dagegen neu unter meinen Freunden. Sie versteht mich, verurteilt mich nicht und ich auch einfach da, wenn ich jemanden brauche. Ich glaube, unsere Freundschaft kann nochmal ganz was großes werden. 

Ich muss anfangen auf mich selbst zu bauen, Pläne zu machen für meine Zukunft, dafür sorgen, dass ich mein Leben auf die Reihe bekomme. Ich will finanziell unabhänig sein. Ich will eine sein, die etwas sieht, was ihr gefällt und es sich auch leisten kann. Ich will eine schöne und stilvoll eingerichtete Wohnung, ein Auto, immer genug zu essen und einen Job, der mir Spaß macht. Ich will die Make-Up-Artist-Schule besuchen und in fremde Länder reisen und etwas aus meinem Leben machen. Und wenn ich einmal den richtigen Mann gefunden habe, will ich eine Familie gründen. Ich möchte 2 Kinder haben, am liebsten einen Jungen und ein Mädchen. Ich möchte sie großziehen, ihnen beibringen auf eigenen Beinen zu stehen und ich möchte, dass sie das Gegenteil von meinen Brüdern sind. Sie sollen sich sozial einfügen können, Freunde haben, Erfolg haben. Sie sollen nicht am Existenzminimum über ihre Verhältnisse hinaus leben und zu anderen aufschauen, die es richtig gemacht haben. Das macht depressiv und das wünsche ich niemandem. 

Es ist so viel, was ich will. Ich muss nur mal meinen Arsch hochkriegen und darauf zuarbeiten.
10.7.12 23:06
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


flo / Website (11.7.12 08:37)
'zwangstheraphie, gehirnwaesche, einlauf &analsalbe'
sind natuerlich sehr wertvolle beitraege fuer blogger.
ich finde es toll, das menschen sich die zeit nehmen, eintraege zu lesen und dann ihre gedankengaenge darzulegen.

soweit sogut...

'Ich will eine sein, die etwas sieht, was ihr gefällt und es sich auch leisten kann. Ich will eine schöne und stilvoll eingerichtete Wohnung, ein Auto, immer genug zu essen und einen Job, der mir Spaß macht. '

wenn ich mir die bemerkung erlauben darf:
das sind halbwegs oberflaechliche ziele.
*kicher* ich hatte ein auto, bin aber so wenig damit gefahren [ich fahre viel lieber rad], dass es mir es nicht mehr wert war, es zu erhalten und es war wirklich ein gewinn von lebensqualitaet, als ich keines mehr hatte.

reichtum mach nur soweit gluecklich, dass man sich einem dach ueberm kopf und einer gesicherten ernaehrungslage sicher sein kann.
vielleicht gibt es dann noch hobbies, die einem wichtig sind [musik oder so], die man gesichert haben mag.
aller weiterer reichtum/luxus macht vielleicht kurzfristig gluecklich, aber wenn man zuviel davon hat, dann macht reichtum eher ungluecklich, bereitet sorgen.

die welt kennen zu lernen finde ich gut.
aber alleine durch reisen kann man das nicht.
reisen und erkennen/kennen lernen finde ich persoenlich sehr spannend.

ziele und freund: zwei ganz, ganz wichtige dinge im leben [wie mal eine weise jugendliche in einem anruf bei einer jugendsendung im radio von sich gab].

ich habe auch keine ganz arg tiefen freundschaften.
aber zumindest solche freunde, mit denen ich in urlaub fahren kann, welche, bei denen ich weihnachten feiern kann [habe ich schon gemacht] und so. also duerfte mein soziales umfeld halbwegs in ordnung sein.
und warum fuehle ich mich zeitweilig bemuessigt, auf erzaehlungen von anderen von meinem leben zu erzaehlen?
ich lese/hoere doch auch gerne zu...


Jevali / Website (11.7.12 08:59)
oberflächlich finde ich meine ziele nicht gerade. für mich ist eine wohnung mein heim und wenn ich mich nicht wohlfühle, habe ich kein richtiges zuhause. ich lebe in etwas ärmlicheren verhältnissen (auch wenn es von außen betrachtet nicht so ist) sicher haben es viele schlechter als ich, aber ich hab es satt mir nie das leisten zu können, was ich möchte. ich konnte bisher nichtmal auf eigene kosten ins kino gehen, ohne dass mich wer eingeladen oder mama das finanziert hat.
immer genug zu essen ist wohl ebenso nicht oberflächlich und naja, das auto ist für mich freiheit, luxus. die freiheit hinzufahren wo ich will, ohne von öffentlichen mitteln abhängig sein zu müssen. ein fahrrad besitze ich nichtmal.
der job ist in aussicht. make-up-artist zu werden und den job auch zu halten ist das ziel. meistens ist wohl der weg das ziel. aber dahin zu kommen, dass ich glücklich mit meinem leben bin, das ist es, was ich will. für manche wirkt es oberflächlich, für mich persönlich ist es die vorstellung von einem sorgenfreien leben. meine familie ist zerrüttet, meine mutter ist selbstsüchtig, wir leben von hartz 4, ich verdiene mein geld mit zeitungen austragen und versuche damit irgendwie einen führerschein auf die reihe zu bekommen. und damit sind noch nichtmal meine inneren probleme angesprochen.

meine freunde sind der einzige aspekt, mit dem ich zufrieden bin und den ich auch halten/ ausbauen möchte.
das hört sich an wie ein ding.. nein, ich möchte meine freunde halten und die beziehung vertiefen. schon besser


flo / Website (11.7.12 09:37)
hmja...
t´schuldige.
ich finde halt einfach, dass auf materielle dinge viel zu viel wert gelegt wird.
ich finde andere dinge wichtiger.

als wir kinder waren, lebte meine familie auch unter der armutsgrenze, aber sie war nicht zerruettet. ganz im gegenteil.

was ich meinte: man kann auch gluecklich sein, ohne viel zu besitzen. ich vermute ja, dass es sich mit wenig besitztum sogar leichter gluecklich sein laesst. aber wenn das deine ziele sind und sie dich gluecklich machen... hm... vergiss aber mutter erde dabei nicht [ich hoffe, diese aussage ist nicht schulmeisterisch]...

das, was man nicht hat, loest wohl immer wenig sehnsucht aus.


Jevali / Website (11.7.12 10:46)
das was die sehnsucht ist mir auslöst, ist ebenso mein trieb nach oben. es ist das, woran meine kämpfernatur festhält und was meine motivation bildet.
so mag es für den einen oberflächlich und kaum zu verstehen sein, für mich jedoch ist es mein lebenserhalt. würde ich aufgeben und mich mit dem abfinden, so wie es jetzt ist, hätte ich für mich keinen sinn mehr im leben. ich brauche, so wie jeder mensch, etwas, wonach ich streben kann


flo / Website (15.7.12 19:51)
hallo du!

ich war gerade laufen.
ich kann da immer sehr gut denken.

ich glaube, deine ziele jetzt besser verstehen zu koennen.
ich denke, es ist fuer dich so aehnlich,
wie sich aus einem loch heraus zu buddeln, hm?
der traum von einem besseren leben.

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